Der letzte Stammtisch

Aline und Julien waren schon bei unserem letzten Stammtisch. Julien hat einen Austausch mit der Schule gemacht, als er jung war. Aline war ein Jahr lang Au-pair Mädchen in Berlin, wo Julien sie besucht hat. Ihr Töchterchen heißt Lisa.

Julien ist Elektromechaniker, er repariert elektrische Maschinen, die Parkett herstellen. Aline ist zur Zeit nicht berufstätig, sie sucht Arbeit; sie stillt Lisa noch.

Berufstätig – active (travail)
Stillen – allaiter
Die Windel – couche
Ein Baby wickeln – changer la couche
Der Brei - bouillie

Auch Annie Milbau, eine Freundin von Heidi, war da. Sie ist pensionierte Deutschlehrerin. Sie korrigiert unsere Fehler und lächelt viel. Es war angenehm.

Es wurde über die Partnerschaft mit Bubenreuth geredet. Und Alexandra hat erzählt, dass sie ihre Firma für Ausbildung und Firmenberatung gegründet hat.

Die Ausbildung – formation
Firmenberatung – consulting

Nadine hatte einen Apfelkuchen mit Mandeln gebacken. Dazu gab es ein Glas Bier oder Saft.

Die Mandel – amande
Der kleine Löffel – petite cuillère
Es ist schief gegangen – cela n’a pas marché
Der Saft – jus
Das Glas Bier - un verre de bière !! das Bierglas – verre à bière

Danach haben wir ein Spiel gespielt, eine Art Quizz. Der Reihe nach musste jeder eine Karte ziehen, ins Deutsche übersetzen und antworten.

Zum Beispiel

  • Was bedeutet dieses rote Band (oder: diese rote Schleife)? => AIDS
  • Ist das eine Fotomontage?
  • Wie heißt dieser Turm -> der schiefe Turm zu Pisa

Du bist dran – c’est ton tour - Dran = An der Reihe (sein)
AIDS - Sida

Ein Bild zeigte ein bekanntes Museum aus Kairo in Ägypten.

Reiseberichte

Nadine und Murielle waren schon mehrmals in Ägypten, aber Nadine war noch nie in Kairo. Es war zu gefährlich; eine Journalistin war vergewaltigt worden. Heute sind Touristen in den ägyptischen Hotels nicht mehr erwünscht. Es gibt nur noch männliches Personal im Hotel.

Vergewaltigen – violer
Die Pyramiden sind sehr steil – très abrupt
Der Nil
Das rote Meer

Auch Olivier ist in den nahen Osten gereist. Er war in Dubaï und in Katar. Für ihn war es ein Alptraum. Es gab keine Kultur, nur riesige Einkaufszentren. Mit dem Taxifahrer hat er englisch gesprochen. Er hat ihm erzählt, dass er nicht genug verdient, um sich eine „Frau zu kaufen“.

Der nahe Oste – proche orient
Der Alptraum – cauchemar

In Abu Dhabi arbeiten viele Gastarbeiter aus Pakistan und Indien. Sie müssen bei 40 ) (Grad) Hitze 12 Stunden lang schuften. Oft werden sie nicht bezahlt. Sie schicken ihr Geld nach Hause.

Die Herrscher in Abu Dhabi sind sehr konservativ. Aber sie wussten, dass das Erdöl einmal zu ende geht. Deshalb haben sie viel in Sonnen- und Windenergie investiert und sie unterstützen die Familien und die Schulen.

Der Gastarbeiter – travailleur immigré
schuften – bosser (dur)
Das Erdöl – pétrole

Marie war in Oman. Der König dort ist homosexuell, weltoffen und liberal. Er hat viel für die Menschen, die Schulen getan. Aber die Frauen müssen weiter die Burka tragen, jedenfalls in der Stadt. Die Landschaften sind beeindruckend.

Jedenfalls – en tous cas
Beeindruckend - impressionnant

Der nächste Stammtisch war am 6. Oktober geplant. Er muss aber verschoben werden: Traudel muss zu ihrer kranken Tochter nach Paris fahren, und einige Stammtischmitglieder haben ein anderes Treffen.

Verschieben (o/o) – repousser, changer
Das Treffen = der Termin – rendez-vous